TV & Streaming Glossar

Media-Begriffe endlich verständlich erklärt.

ATV, CTV, TKP, Frequency Capping, Switch In, Pre-Roll, In-Stream – die Medienwelt liebt Abkürzungen.

Unser Glossar erklärt die wichtigsten Begriffe rund um TV-Werbung, Addressable TV, Connected TV, Streaming, Targeting und Mediaplanung so, dass man sie auch ohne Media-Ausbildung versteht. Die Grundlagen gelten im gesamten DACH-Raum; konkrete Produkte, Targetings und Buchungslogiken können sich zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz unterscheiden.

TV Addressable TV Connected TV Streaming Media Targeting DACH
A BIS Z Von Addressable TV bis Zielgruppen-Targeting.
A B C D E F G H I J K L M N O P R S T V X Z
TV-Werbung von A bis Z

Die wichtigsten Begriffe der modernen TV- und Streaming-Werbung.

Von Addressable TV, HbbTV und Connected TV über Streaming, Programmatic Advertising und Targeting bis zu TKP, Frequency Capping, Reichweite und Viewability: Dieses Glossar bündelt zentrale Begriffe für Unternehmen, die TV- und Streaming-Kampagnen besser verstehen möchten. Die Grundlagen gelten im DACH-Raum; konkrete Produkte, Verfügbarkeiten und Buchungsbedingungen können sich in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterscheiden.

A TV

Addressable TV

Addressable TV bezeichnet adressierbare Werbemöglichkeiten innerhalb der linearen Fernsehnutzung auf geeigneten Smart-TVs. Im Unterschied zur klassischen TV-Werbung kann die Ausspielung abhängig vom Produkt nach digitalen Kriterien wie Region, verfügbaren Zielgruppensegmenten oder weiteren Steuerungsmerkmalen erfolgen.

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A Kennzahl

Ad Impression

Ad Impression ist der englische Begriff für eine registrierte Werbeeinblendung. Bei digital beziehungsweise impression-basiert gebuchten TV- und Streaming-Kampagnen ist sie eine zentrale Bezugsgröße für Reichweite, Auslieferung und Kosten.

A Targeting

Audience Targeting

Audience Targeting bezeichnet die Aussteuerung einer Kampagne auf verfügbare Zielgruppensegmente. Welche Merkmale genutzt werden können, hängt vom Produkt, Vermarkter und der jeweiligen Datenbasis ab. Ziel ist, relevante Kontakte statt möglichst breiter Streuung zu erzeugen.

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A Abkürzung

ATV

ATV ist die gebräuchliche Abkürzung für Addressable TV. Gemeint ist damit nicht klassisches Fernsehen allgemein, sondern die adressierbare beziehungsweise zielgerichtete Werbeausspielung innerhalb geeigneter TV-Umfelder.

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A Werbeformat

All Screens Banner

Der Begriff beschreibt einen screenübergreifenden Ansatz, bei dem eine Markenidee in unterschiedlichen TV- und Streaming-Nutzungssituationen sichtbar wird. Die genaue technische Umsetzung ist vom jeweiligen Produkt und Vermarkter abhängig.

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B Screen

Big Screen

Big Screen bezeichnet in der Mediawelt den großen Fernsehbildschirm im Gegensatz zu Smartphone, Tablet oder Desktop. TV- und Connected-TV-Kampagnen nutzen diesen Screen für besonders aufmerksamkeitsstarke Marken- und Bewegtbildkommunikation.

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B Werbeformat

Big Screen Banner

Ein Big Screen Banner ist ein visuelles Werbeformat, das gezielt für die Wahrnehmung auf dem großen TV-Screen konzipiert wird. Gestaltung, Platzierung und technische Spezifikationen hängen vom jeweiligen Vermarkter- und Produktangebot ab.

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B Media

Broadcaster

Broadcaster sind Unternehmen beziehungsweise Medienhäuser, die TV-Sender und häufig auch digitale oder Streaming-Angebote betreiben. Zu ihren Vermarktungswelten können lineares Fernsehen, Addressable TV, Connected TV und Streaming gehören.

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B Video

Bumper Ad

Ein Bumper Ad ist ein kurzer Video-Werbespot, der vor, während oder rund um digitale Videoinhalte eingesetzt werden kann. Bumper eignen sich besonders für kurze, prägnante Markenbotschaften.

C Abkürzung

CTV

CTV steht für Connected TV und beschreibt internetverbundene Fernseher beziehungsweise TV-Geräte, über die digitale Video- und Streaming-Angebote genutzt werden.

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C TV

Connected TV

Connected TV beschreibt digitale Video- und Streaming-Nutzung auf internetverbundenen Fernsehern. Werbekampagnen können dort über digitale Inventare und plattformspezifische Buchungs- und Targeting-Logiken ausgespielt werden.

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C Kosten

CPM

CPM steht für Cost per Mille und ist die internationale beziehungsweise englische Bezeichnung für den Tausender-Kontakt-Preis. Der Wert beschreibt, welche Kosten für 1.000 Werbeeinblendungen beziehungsweise Kontakte entstehen.

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C Werbeformat

Content Frame

Ein Content Frame ist ein Displayformat innerhalb digitaler Video- beziehungsweise Streaming-Nutzung. Dabei wird die Marke rund um oder innerhalb der laufenden Content-Darstellung sichtbar. Die genaue Ausführung ist produktspezifisch.

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C Strategie

Cross Screen

Cross Screen beschreibt eine Kampagnenstrategie, bei der mehrere Screens beziehungsweise Mediennutzungssituationen miteinander verbunden werden. Dazu können beispielsweise lineares TV, Connected TV, Streaming, Desktop und Mobile gehören.

D Markt

DACH

DACH ist die gebräuchliche Abkürzung für den deutschsprachigen Wirtschaftsraum Deutschland, Österreich und Schweiz. TV- und Addressable-TV-Kampagnen können länderübergreifend geplant werden, die konkreten Sender, Formate, Targetings, Preise und Buchungsbedingungen unterscheiden sich jedoch je Markt.

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F Media

Frequency

Frequency beschreibt, wie häufig eine Person, ein Haushalt oder ein adressierbarer Kontakt eine Werbebotschaft innerhalb einer Kampagne sieht. Welche Bezugsgröße technisch verfügbar ist, hängt vom jeweiligen Produkt ab.

F Targeting

Frequency Capping

Frequency Capping bezeichnet die Begrenzung der Werbekontakte innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Ziel ist, unnötig viele Wiederholungen zu vermeiden und das Mediabudget effizienter einzusetzen. Die Verfügbarkeit ist produktspezifisch.

G Targeting

Geo-Targeting

Geo-Targeting bedeutet, dass eine Kampagne geografisch eingegrenzt wird. Abhängig vom Produkt können beispielsweise Bundesländer, Städte, PLZ-Gebiete oder andere Marktgebiete verwendet werden.

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H Technologie

HbbTV

HbbTV steht für Hybrid Broadcast Broadband TV. Der Standard verbindet klassisches Fernsehsignal und Internetfunktionen auf kompatiblen TV-Geräten. Er bildet eine wichtige technische Grundlage für zahlreiche interaktive und Addressable-TV-Anwendungen.

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I Kennzahl

Impression

Eine Impression ist eine registrierte Werbeeinblendung. Bei TKP-basierten Kampagnen wird das Mediabudget häufig anhand einer bestimmten Anzahl von Impressionen beziehungsweise Einblendungen kalkuliert.

I Video

In-Stream

In-Stream-Werbung wird innerhalb oder im direkten Umfeld eines digitalen Videostreams ausgespielt. Typische Beispiele sind Pre-Rolls, Mid-Rolls, Bumper oder bestimmte Display- und Frame-Formate.

L Werbeformat

L-Banner

Ein L-Banner ist eine Werbefläche, die sich typischerweise an einer Seite und am unteren Bereich des TV-Bildes entlangzieht. Das laufende Programm bleibt dabei weiterhin sichtbar.

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L TV

Linear TV

Linear TV bezeichnet klassisches Fernsehen, bei dem Programme nach einem festen zeitlichen Sendeschema ausgestrahlt werden. Zuschauer sehen Inhalte zu dem Zeitpunkt, an dem sie vom Sender ausgespielt werden.

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M Kosten

Mediabudget

Das Mediabudget ist der Betrag, der für die eigentliche Werbeausspielung verwendet wird. Produktionskosten, Setup, Gestaltung oder Agenturleistungen können davon getrennt kalkuliert werden.

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M Media

Mediaplanung

Mediaplanung beschreibt die strategische Auswahl und Gewichtung von Medien, Sendern, Plattformen, Zielgruppen, Regionen, Laufzeiten und Budgets. Gute Mediaplanung beginnt mit dem Kampagnenziel und nicht mit einem einzelnen Werbeformat.

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M Video

Mid-Roll

Ein Mid-Roll ist ein Video-Werbespot, der während eines digitalen Video- oder Streaming-Inhalts ausgespielt wird. Verfügbarkeit, Länge und genaue Platzierung sind plattformabhängig.

O Streaming

OTT

OTT steht für Over-the-Top und beschreibt die Übertragung von Video- oder Audioinhalten über das Internet, ohne dass dafür ein klassischer TV-Verbreitungsweg notwendig ist. Viele Streaming-Angebote werden dem OTT-Bereich zugeordnet.

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P Video

Pre-Roll

Ein Pre-Roll ist ein Video-Werbespot, der vor dem eigentlichen digitalen Video- oder Streaming-Inhalt ausgespielt wird.

P Video

Post-Roll

Ein Post-Roll ist ein Video-Werbespot, der nach dem eigentlichen digitalen Video- oder Streaming-Inhalt ausgespielt wird. Ob dieses Format verfügbar ist, hängt von Plattform, Inventar und konkretem Werbeprodukt ab.

P Media

Programmatic Advertising

Programmatic Advertising bezeichnet den technologiegestützten und häufig automatisierten Einkauf beziehungsweise die Aussteuerung digitaler Werbeinventare. Auch Teile der TV- und Streaming-Welt können über programmatische Logiken zugänglich sein.

R Kennzahl

Reach / Reichweite

Reach beziehungsweise Reichweite beschreibt, wie viele Personen, Haushalte, Geräte oder adressierbare Kontakte eine Kampagne erreicht. Welche Bezugsgröße verwendet wird, hängt von Medium, Messsystem und Werbeprodukt ab. Reichweite sollte immer gemeinsam mit Kontakthäufigkeit und Zielgruppenqualität betrachtet werden.

R Targeting

Retargeting

Retargeting bezeichnet die erneute Ansprache von Nutzern, Haushalten oder Geräteumfeldern auf Basis zuvor definierter Signale, sofern das jeweilige Produkt und die datenschutzrechtlichen Rahmenbedingungen dies zulassen. Die konkrete Verfügbarkeit unterscheidet sich je Plattform und Vermarkter.

S Gerät

Smart TV

Ein Smart TV ist ein internetfähiger Fernseher, der neben klassischer Fernsehnutzung auch Apps, Mediatheken, Streaming- und digitale Zusatzfunktionen unterstützt.

S Video

Streaming

Streaming bezeichnet die Übertragung von Video- oder Audioinhalten über das Internet, ohne dass die Inhalte vorab vollständig heruntergeladen werden müssen. Für Werbung entstehen dadurch digitale Video- und Big-Screen-Inventare.

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S Werbeformat

Switch In

Switch In bezeichnet adressierbare Werbeformate, die in Verbindung mit dem Ein- beziehungsweise Umschalten auf einen TV-Sender ausgelöst werden können. Ausgestaltung und Dauer unterscheiden sich je nach Vermarkter.

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S Werbeformat

Switch In XXL

Switch In XXL ist eine großflächigere Ausprägung eines Addressable-TV-Switch-In-Formats. Häufig entsteht eine auffällige L-förmige Markenfläche, während das laufende TV-Programm sichtbar bleibt. Die genaue Produktspezifikation ist vermarkterabhängig.

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T Media

Targeting

Targeting bezeichnet die gezielte Steuerung einer Werbekampagne anhand verfügbarer Kriterien. Dazu können je nach Produkt Region, Zielgruppensegmente, Interessen, Sender, Content-Umfelder oder Zeiträume gehören.

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T Kosten

TKP

TKP steht für Tausender-Kontakt-Preis. Er beschreibt, wie viel die Ausspielung von 1.000 Werbekontakten beziehungsweise Impressionen kostet. Bei unseren klassischen Addressable-TV-Kampagnen liegt die aktuelle Kalkulationsbasis bei 70 Euro TKP netto.

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T Strategie

Total Video

Total Video bezeichnet einen übergreifenden Planungsansatz, bei dem lineares TV, Addressable TV, Connected TV und Streaming nicht isoliert, sondern als gemeinsame Bewegtbildlandschaft betrachtet werden.

T Werbeformat

TV-Spot

Ein TV-Spot ist ein audiovisueller Werbefilm, der im klassischen Fernsehen oder abhängig vom Format auch in digitalen Video- und Streaming-Umfeldern eingesetzt werden kann.

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V Video

Video Ad

Video Ad ist ein Sammelbegriff für digitale Bewegtbildwerbung. Dazu gehören je nach Plattform beispielsweise Pre-Rolls, Mid-Rolls, Bumper oder Streaming-TV-Spots.

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V Kennzahl

Viewability

Viewability beschreibt bei digitaler Werbung, ob eine Werbeeinblendung nach den jeweils verwendeten Messregeln tatsächlich sichtbar war. Definition, Messbarkeit und Relevanz unterscheiden sich je nach Format, Screen und Plattform.

X Cross Screen

xMedia

xMedia bezeichnet einen Cross-Screen-Ansatz, bei dem Werbeformen aus unterschiedlichen TV- und Streaming-Nutzungssituationen miteinander verbunden werden. Die konkrete Produktlogik hängt vom jeweiligen Vermarkterangebot ab.

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Z Targeting

Zielgruppen-Targeting

Zielgruppen-Targeting bedeutet, dass Werbung auf verfügbare Segmente statt ausschließlich auf maximale Reichweite ausgesteuert wird. Je nach Produkt können beispielsweise demografische Merkmale, Interessen, Affinitäten, Regionen oder Nutzungskontexte eine Rolle spielen.

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Begriffe richtig einordnen

Ein Fachbegriff ist noch keine Strategie.

Das Glossar hilft beim Verständnis. Welche Werbeform für eine reale Kampagne sinnvoll ist, hängt jedoch immer vom Ziel, Marktgebiet, Budget und Creative ab. Bei DACH-Kampagnen kommt zusätzlich hinzu, dass Verfügbarkeit und Buchungslogik je Land geprüft werden müssen.

01

Begriff verstehen

Erst klären, was ATV, CTV, TKP oder In-Stream tatsächlich bedeutet.

02

Produkt prüfen

Danach prüfen, welche konkrete Produktvariante und welcher Vermarkter für die Kampagne relevant sind.

03

Strategie ableiten

Erst dann entscheiden, welches Format, Targeting und Budget zum Kampagnenziel passen.